Die Bahn entdeckt den Autohandel

Neben den Gleisen entdeckt die Deutsche Bahn immer mehr auch die Straße als Tätigkeitsfeld. Als einer der größten Flottenbetreiber hat sich das Unternehmen schon länger einen Namen gemacht.

12.07.07

Nun engagiert man sich auch im Autohandel. In
Schweinfurt wurde jetzt ein Ford-Autohaus gepachtet. Für die aktuelle
Ausgabe der Fachzeitschrift AUTOHAUS stellten sich Rolf Lübke,
Geschäftsführer von DB Dienstleistungen Fuhrpark und Bereichsleiter
Gerhard Rech den Fragen von AUTOHAUS-Herausgeber Prof. Dr. Hannes
Brachat.

Zu der Fuhrparkgruppe der Deutschen Bahn gehören heute vier
Unternehmen, die 3000 Mitarbeiter beschäftigen und 80.000 eigene
Fahrzeuge unterhalten. Während DB FuhrparkService der
Mobilitätsdienstleister der Bahn ist, engagiert sich DB Rent im
externen Markt. Die ebenfalls zur Bahn gehörende BwFuhrparkService
managt für die Bundeswehr den Bereich der handelsüblichen und
teilmilitarisierten Fahrzeuge. Außerdem ist mit Mobility Solutions
ein Unternehmen aktiv, das vorrangig für die Schweizer Post arbeitet.

Nach den Worten von Rudolf Lübke will die Bahn im Automobilhandel
nicht als neuer Wettbewerber im großen Stil auftreten. "Wir kaufen
Autohäuser nicht, sondern pachten sie." Als einer der größten
Flottenbetreiber müsse man die Vermarktung der eigenen
Gebrauchtfahrzeuge im Auge haben. Diese allein über ein Center in
Frankfurt zu vermarkten, sei nicht darstellbar. Deshalb sollen nun
weitere Autohäuser gepachtet werden.

Wie die Zusammenarbeit mit Werkstätten in der Fuhrparkbetreuung
aussieht, welche Entwicklungen es im CarSharing-Bereich gibt und
welche Bedeutung man dem Autohaus generell zumisst, kann in der
aktuellen Ausgabe von AUTOHAUS nachgelesen werden.

autohaus



Weitere Nachrichten













Hotels buchen bei hotel.de Buchen Sie Hotels von hotel.de bequem auf unserer Seite
» Hotelbuchung