Fraport lässt bis zum nächsten Frühjahr zusätzlichen Frühgepäckspeicher bauen

Die Gepäckförderanlage der Fraport AG bekommt rechtzeitig vor der sommerlichen Verkehrsspitze des nächsten Jahres einen dritten Frühgepäckspeicher.

22.08.07

Der Auftrag hierzu wurde kürzlich erteilt, der Bau beginnt im Herbst. Er soll bis zum Juni 2008 abgeschlossen sein und rund sieben Millionen Euro kosten.

Frühgepäck sind sämtliche Koffer und Taschen etc., deren weitere Bearbeitung an einer der Entnahmestellen der Gepäckförderanlage im Moment noch nicht ansteht, also das Verladen in Flugzeugcontainer und deren Transport zu den Jets. In die Kategorie Frühgepäck können außerdem Koffer umsteigender Fluggäste fallen sowie Gepäckstücke, die von Passagieren für Starts am folgenden Vormittag bei einem Teil der Airlines bereits am Vorabend aufgegeben werden.

In Frankfurt beträgt der Anteil des Frühgepäcks am gesamten Abfluggepäck ca. 40 Prozent. An Spitzentagen werden bis zu 50.000 Koffer und Taschen mehr oder weniger lange zwischengelagert.

Ein erster Frühgepäckspeicher wurde schon 1974 im Terminal 1 in Betrieb genommen; hier können 5.200 Koffer gleichzeitig vorübergehend deponiert werden. Einen zweiten Speicher für maximal 2.700 Gepäckstücke ließ die Fraport-Vorgängergesellschaft FAG 1976 in einer Vorfeldstation installieren.

Zum Bewältigen des weiter steigenden Verkehrsaufkommens wird nun dringend eine Erweiterung der Puffer-Kapazität benötigt: Der bis 2008 im Terminal 2 vorgesehene dritte Frühgepäckspeicher am Flughafen Frankfurt wird gleichzeitig bis zu 2.000 Koffern und Taschen Platz bieten.

fraport



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