2007: Gute Bilanz für Steigenberger

Die Steigenberger Hotel Group hat das vergangene Geschäftsjahr erfolgreich abgeschlossen.

08.05.08

Vor dem Hintergrund eines positiven konjunkturellen Klimas und trotz des fehlenden Fußballwelt-meisterschafts-Effektes hat die Frankfurter Hotelgesellschaft Umsatz, Auslastung und Durchschnittspreis gesteigert. Die durchschnittliche Belegungsquote erhöhte sich um 0,8 Prozentpunkte auf 64,5 Prozent, der Zimmerpreis verbesserte sich um 3,3 Prozent auf 85,47 Euro, der Yield um 3,9 Prozent auf 55,44 Euro. Im Zuge dessen stieg der Umsatz der Steigenberger Hotel Group um 5,6 Prozent auf 484,4 Mio. Euro.

Die Steigenberger Hotel Group präsentiert auf der diesjährigen Bilanzpressekonferenz in Frankfurt am Main erneut den Abschluss eines erfolgreichen Geschäftsjahres. Auch ohne den außergewöhnlichen Effekt der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 wurden die Erwartungen des Unternehmens erfüllt. Die Zahl der Übernachtungen ist von 3,0 Mio. auf rund 3,3 Mio. gestiegen.

Der Umsatz der Steigenberger Hotel Group hat sich im Berichtsjahr von 458,7 Mio. Euro um 25,7 Mio. Euro oder 5,6 Prozent auf 484,4 Mio. Euro erhöht. Die durchschnittliche Belegungsquote wuchs um 0,8 Prozentpunkte auf 64,5 Prozent.

Im Kerngeschäft Hotellerie präsentieren die Häuser der Steigenberger Gruppe einen Umsatzzuwachs von 3,9 Mio. Euro. Damit stieg der Umsatz um 1,1 Prozent auf 360,5 Mio. Euro. Zu verzeichnen war eine preisgetriebene Steigerung der Logisumsätze um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Auch der durchschnittliche Zimmererlös hat seine positive Entwicklung im Berichtsjahr 2007 fortgesetzt. Er weist mit 85,47 Euro eine Steigerung um 3,3 Prozent oder 2,74 Euro aus. Im Ergebnis stieg der Zimmeryield (RevPar), der Erlös pro verfügbarem Zimmer, im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 Prozent oder 2,10 Euro auf 55,44 Euro.

Der GOP (Gross Operating Profit), das Bruttobetriebsergebnis der Hotelbetriebe, ist im Geschäftsjahr überproportional zur Umsatzentwicklung gestiegen. Die Hotels erzielten einen GOP in Höhe von 105,4 Mio. Euro nach 103 Mio. Euro im Vorjahr (+ 2,3 Prozent). Diese verbesserte Profitabilität der Betriebe drückt sich in einem erhöhten Anteil des GOP an den Umsatzerlösen aus, welcher von 28,9 Prozent auf 29,2 Prozent um 0,3 Prozentpunkte angewachsen ist.

Das Konzernergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) stieg deutlich um 64,6 Prozent auf 15,8 Mio. Euro (Vorjahr: 9,6 Mio. Euro). Das Konzernbetriebsergebnis (EBIT) erreichte 2007 6,7 Mio. Euro oder 2,4 Prozent der Umsatzerlöse (Vorjahr: 2,0 Mio. Euro). Der Konzern nutzte die positive Ergebnislage zur weiteren Risikovorsorge. Der Konzernjahres-überschuss beträgt 0,2 Mio. Euro nach 0,4 Mio. Euro in 2006.

Die Investitionen betrugen im Berichtsjahr 44,7 Mio. Euro (Vorjahr: 31,2 Mio. Euro). Das Investitionsprogramm, das 2005 mit 150 Mio. Euro gestartet ist und eine Laufzeit bis 2008 hatte, wurde mittlerweile auf 250 Mio. Euro erhöht und bis 2010 verlängert.

Umgesetzt wurden im vergangenen Jahr umfangreiche Umbauten im Steigenberger Airport Hotel am Frankfurter Flughafen sowie im Steigenberger Belvédère in Davos (Schweiz). Für die Hotels in Baden-Baden, Duisburg und Berlin sind die Planungsarbeiten weitgehend abgeschlossen bzw. hat der Umbau bereits begonnen.

Die Finanzierung des hohen Investitionsvolumens des Unternehmens konnte vollständig aus dem operativen Cashflow sowie durch Investitionszuschüsse der Gesellschafter zu den Baumaßnahmen am Steigenberger Airport Hotel am Frankfurter Flughafen realisiert werden. Trotz der hohen Finanzierungserfordernisse weist das Unternehmen zum 31. Dezember 2007 erstmals keine Nettokredit-verschuldung mehr aus, das heißt, die flüssigen Mittel übersteigen die Finanzschulden.

Ein wichtiger Baustein des vergangenen Jahres ist die Einführung eines neuen Ferienhotelkonzeptes. Es beinhaltet verbesserte Serviceleistungen, ein vielfältigeres gastronomisches Angebot oder auch maßgeschneiderte Sport-, Kultur- und Wellness-programme. Ein Kernelement ist hierbei die Investition in das Zimmerprodukt der Hotels sowie in deren Spa- und Wellnessbereiche.

Die Verkaufs- und Marketingaktivitäten wurden Ende 2007 ausgebaut. Wesentlich war dabei die Umstellung auf den neuen internationalen Vertriebspartner Pegasus Solutions, einem der globalen Marktführer im Bereich Hotelvertrieb. Hintergrund der geänderten Vertriebsstrategie ist es, eine Distributionsplattform zu nutzen, die allen Hotels der Steigenberger Hotel Group gerecht wird. Im Zuge dieses Wechsels wird die vor drei Jahren eingeführte Global Sales Struktur von einer nationalen Ausrichtung auf eine internationale umgestellt und entsprechend erweitert.

Expansion steht auch 2008 auf dem Programm der Steigenberger und InterCityHotels. Nachdem im vergangenen Jahr mit dem Steigenberger Nile Palace in Luxor (Ägypten) ein neues Hotel in das Portfolio aufgenommen wurde, kommen in diesem Jahr vier neue Hotels hinzu. Bereits in Betrieb ist das InterCityHotel Dresden, im August folgt das InterCityHotel Essen und im November das InterCityHotel Mainz. Zum Jahresende geht mit dem Steigenberger Hotel Herrenhof in Wien ein elegantes Stadthotel an den Start.

2009 eröffnet ein InterCityHotel in Hannover und 2010 das InterCityHotel Berlin Airport am Flughafen Schönefeld. Die Steigen-berger Hotels and Resorts bekommen Zuwachs auf der Insel Usedom. In Heringsdorf empfängt 2010 das Steigenberger Hotel Kaiserbad seine ersten Gäste.

Auf den bewährten Fundamenten der Steigenberger Hotel Group wird in diesem Jahr die Unternehmensstrategie weiterentwickelt. Ziel ist es, die Gesellschaft auch in den kommenden Jahren in Deutschland und international erfolgreich am Markt zu positionieren. Für das Gesamtjahr 2008 geht die Steigenberger Hotel Group von einem stabilen Geschäftsverlauf aus.

STEIGENBERGER



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