Transparenz bei Klimaschutz-Gebühren auf Geschäftsreisen:

Best Practice Award des Tracel Industry Club 2009 geht an Airplus - Weitere Auszeichnungen für Lufthansa und Reiseportal für Kinder

15.03.09

Mit einer innovativen Geschäftsidee und der konsequenten sowie erfolgreichen Umsetzung den Nerv der Zeit getroffen: Für die von ihr entwickelte weltweit erste automatisierte und voll integrierte Abrechnung von Klimaschutzbeiträgen bei Geschäftsflügen ist AirPlus mit dem Best Practice Award 2009 der deutschen Reiseindustrie ausgezeichnet worden. Mit der neuen Entwicklung können Firmen die durch Geschäftsflüge verursachten Schadstoffemissionen über eine Klimaschutzorganisation ihrer Wahl individuell abwickeln und damit ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Detaillierte Reports sorgen für Kostentransparenz bei allen geleisteten Kompensationszahlungen.

Steffen Weidemann, Partner bei Roland Berger Strategy Consultants und Vorsitzender der Jury: „Mit diesem neuen Abrechnungsverfahren hat AirPlus ein brandaktuelles Thema aufgenommen und nimmt teilnehmenden Unternehmen die administrative Hürde, sich den drängenden Klimaschutzbelangen anzunehmen. Uns hat begeistert, dass sich Unternehmen mit dieser „Industry First“-Lösung“ ihrer ökologischen Verantwortung stellen können und im Geschäftsreise-Management zugleich Schrittmacher im Rahmen der Corporate Social Responsibility sind.

Auf dem zweiten Platz steht das Best Practice der Implementierung des mobilen Internetportals lufthansa.com. Lufthansa hat nach Ansicht der Jury ein für die Airline-Branche „state-of-the Art“-Portal entwickelt. Lufthansa stellt dem Kunden so alle relevanten Services rund um Flug und Buchung für mobile Endgeräte bereit. Die Kunden von Lufthansa haben überall Zugriff auf das mobile Portal mit sämtlichen wichtigen Online-Services. Dies ermöglicht eine schnelle, zeitsparende Prozessabwicklung von Buchung über Check-in bis zur Bordkarte.

Der dritte Preis geht an manolitoswelt.de. Dahinter steht das erste Online-Reiseportal, welches speziell für Kinder entwickelt worden ist. Primäres Anliegen ist es, eine Zielgruppe zu erreichen, die bislang im touristischen Online-Bereich vernachlässigt wurde, nämlich Kinder im Grundschulalter. Kinder sind wichtige Mit-Entscheider in Bezug auf den Familienurlaub und müssen verstehen können, was sie am Urlaubsort erwartet. Denn 77 Prozent aller Eltern richten sich in Bezug auf den geplanten gemeinsamen Urlaub nach den Wünschen Ihrer Kinder. Der Figur Manolito kommt dabei die Rolle zu, sich künftig als Qualitätssiegel für den Familienurlaub zu etablieren .

Für den „Best Practice Award“ für das Jahr 2009 hatten sich insgesamt 51 Unternehmen aus der Reisebranche beworben. Unter den zehn Unternehmen, die neben den dreien das Finale erreicht hatten, gehören Accor, FRAPORT, Hogg Robinson Group (HRG), Second Interest, The Ritz Carlton Hotel Company, Travel Tainment und Trivago. Beim jährlichen Wettbewerb des Travel Industry Club geht es um die nachhaltige Innovationskraft in der Reiseindustrie. Ausgezeichnet werden Erfolgsmethoden die dadurch überzeugen, dass sie sich ganzheitlich oder in der Nische deutlich vom Markt abheben und neue Standards schaffen.

Steffen Weidemann: „Die enge Bewertung der Jury auf den ersten zehn Plätzen zeigt, dass auch die inhaltlichen Qualitäten der Einreichungen dicht gestaffelt sind – allerdings mit einem merklichen Vorsprung der TOP 3. Hervorzuheben war − bei aller mathematischen Errechnung der Plätze − jedoch wieder einmal die intensive und hochwertige inhaltliche Diskussion in der Jury, die für diese hohe qualitative Einschätzung der Einreichungen verantwortlich zeichnet.

Der Best Practice Award der deutschen Reiseindustrie wird durch eine hochkarätige Jury vergeben, die sich wie das „Who is Who“ der deutschen Reiseindustrie liest. Unter Vorsitz von Steffen Weidemann, Partner bei Roland Berger Strategy Consultants, gehören der Jury an: Dr. Andreas Bierwirth (Austrian Airlines), Jens Brösel (DERTOUR), Jürgen Büchy (DB Vertrieb), Dr. Martin Buck (ITB Berlin), Silke Carstens (Citroёn), Helmut Deininger (MDT Makler der Touristik), Patrick Diemer (Lufthansa AirPlus), Michael Doerr (EADS), Thomas Edelkamp (HSMA), Martina Eggler (CWT), Christiane Fischer (fvw International), Jenny Genger (Financial Times Deutschland), Marc Fleischhauer (Allianz Private Krankenversicherung), Christoph Führer (L`TUR), Dirk Gerdom (SAP), Markus Gotta (Deutscher Fachverlag), Volker Greiner (Emirates), Petra Hedorfer (DZT), Thomas Hilberath (InterContinental Hotels), Marc Hildebrand (Accor), Dr. Holger Hildebrandt (BME), Gunther Holzschuh (OFT Otto Freizeit & Touristik), Hans-Jürgen Klesse (Wirtschaftswoche), Hans-Gustav Koch (DRV), Thomas Kolbe (Kolbe Konferenztechnik), Walter Krombach (Willy Scharnow Stiftung), Michael Lambertz (TUI Deutschland), Peter Landsberger (Tour America), Thorsten Lettnin (United Airlines), Otto Lindner jun. (Lindner Hotels), Hans-Christoph Noack (Air Berlin), Patrick Pannen (FAZ), Tobias Ragge (HRS), Richard Redling (Travel One + CIM), Holger Taubmann (Amadeus Germany), Lutz Vogt (GCB), Stefan Vorndran (BCD Travel) und Herbert Zitzen (MAN). Wissenschaftlicher Berater ist Präsidiumsmitglied Prof. Dr. Christian Buer (Hochschule Heilbronn).

2008 war HRS HOTEL RESERVATION SERVICE als Europas führendes Online-Hotelbuchungsportal für die Entwicklung eines Programms für Online-Direktbuchungen von Tagungen ausgezeichnet worden. Über die HRS-Innovation lassen sich zehn bis 20 Hotelzimmer einschließlich Tagungsräumlichkeiten zum tagesaktuellen Preis online reservieren. Im Jahr 2007 ging der „Best Practice Award“ an die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT). Die Organisation war für die von ihr initiierte und durchgeführte Schulungskampagne der deutschen Hotellerie zur FIFA Fußballweltmeisterschaft 2006 ausgezeichnet worden.

Mit dem „Best Practice Award 2006“ des Travel Industry Club war im Jahr zuvor die Deutsche Lufthansa für die erfolgreiche Konzeption und Umsetzung der Logistik- und Servicekette ihres First Class Terminals am Frankfurter Flughafen ausgezeichnet worden.

Fritz Pütz, Vice President des Travel Industry Clubs: „Der Tourismus ist mit geschätzten 200 Milliarden Euro Jahresumsatz, 3,6 Millionen direkt Beschäftigten und 1,7 Millionen indirekt Beschäftigten einer der wichtigen Wirtschaftszweige in Deutschland. Es liegt im Interesse der Reiseindustrie und auch im Interesse des Standortes Deutschland, dass von dieser Branche starke Innovationskraft ausstrahlt. Wir möchten einen ebenso sichtbaren wie nachhaltigen Beitrag leisten, um den Innovationsgeist und langfristig zu fördern.“

Der Travel Industry Club hat sich als Netzwerkplattform von Entscheidern und Führungskräften der Aufgabe verschrieben, durch persönliches Engagement dazu beizutragen, die öffentliche Bedeutung und mediale Darstellung des Wirtschaftsbereiches "Privat- und Geschäftsreise" zu steigern. Mit Networking-Events in den Ballungszentren Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München sowie Symposien, Studienprojekten und der Akademischen Nachwuchsförderung hat sich der Travel Industry Club seit seiner Gründung im September 2005 in der Reiseindustrie einen Namen gemacht. Die aktuell über 300 Mitglieder des Travel Industry Club sind Entscheidungsträger mit Schwerpunkt Vertrieb & Marketing der Privat- und Geschäftsreiseindustrie. Dazu gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Technologieanbietern, Versicherungen, Beratungsunternehmen und Verbänden sowie Journalisten der Wirtschafts- und Fachpresse, Nachrichtenagenturen, Funk- und Fernsehredakteure.

tic



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