Reisen als Beitrag zum Klimaschutz

Reiseveranstalter stellt das Projekt „Grünes Klima“ vor

18.03.09

Reisen geht zu Lasten der Umwelt, denn der Reiseverkehr verursacht den Ausstoß klimaschädlicher Gase. Ein Reiseveranstalter zeigt jedoch, wie Reisen auch aktiv zum Klimaschutz beitragen kann. Miller Reisen, seit fast 25 Jahren spezialisiert auf Lateinamerika-Reisen, gründet die Initiative „Grünes Klima“:

Ein Aufforstungsprojekt in Paraguay kompensiert die durch Flugreisen entstehenden schädlichen Klimagase. Dazu werden große Flächen von Brach- und Weideland durch ein in Paraguay ansässiges Forstunternehmen mit bis zu 40 verschiedenen einheimischen Baumsorten aufgeforstet. In den letzten drei Jahren wurden bereits 850.000 Bäume gepflanzt. Den entscheidenden Vorteil vom „Grünen Klima“ begründet Initiator Josef Miller: „Unser Partnerunternehmen in Paraguay kümmert sich neben der Pflanzung der Bäume insbesondere um die Pflege während des gesamten Forstzyklus von 30 Jahren. Nur dann ist gewährleistet, dass die gepflanzten Bäume tatsächlich den durch den Reiseverkehr entstandenen CO2-Ausstoß ausgleichen.“ Die Berechnung, wie viele Bäume ein Urlauber für seine Reise pflanzen und pflegen lassen muss, geht im Internet einfach mit dem Emissions-Rechner auf www.mein-klima.de. Ein Flug von Frankfurt nach Buenos Aires beispielsweise verursacht pro Person einen CO2-Ausstoß von 7,51 Tonnen. Um diese Menge zu neutralisieren, müssen 16 Bäume gepflanzt werden. Die Kosten für Pflanzung und Pflege betragen 5 Euro je Baum. In diesem Beispiel wären 80 Euro zu zahlen, die zur Hälfte von Miller Reisen getragen werden. Inzwischen haben sich bereits weitere Reiseveranstalter diesem Projekt angeschlossen und bieten wie Miller Reisen ihren Gästen das klimafreundliche Reisen an.

mein-klima



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