Reisen nach Japan

Studiosus führt Anfang Oktober erste Reise durch

28.09.11

Wenngleich die Sicherheitslage Reisen in den Großraum Tokio und in den Süden Japans schon lange wieder zulässt, spürt der Nippon-Tourismus immer noch die Folgen der Natur- und Atomkatastrophe von Fukushima.

Auch Studienreisen nach Japan sind deutlich schwächer nachgefragt, aber sie sind nachgefragt. So führt Marktführer Studiosus beispielsweise am 7. Oktober seine erste Japanreise wieder durch. Stationen der 17-tägigen Studienreise sind unter anderem Tokio, Kyoto, Kobe und Osaka. Auch für das Frühjahr 2012 verzeichnet der Veranstalter schon erste Buchungen. Studiosus hatte Mitte März diesen Jahres zunächst aus Sicherheitsgründen und ab Ende Mai nachfragebedingt alle Reisen nach Japan abgesagt.

Lage in Tokio und im Süden des Landes hat sich völlig normalisiert

Damit Gäste, die eine Reise nach Japan planen, ihre Reiseentscheidung frei von wirtschaftlichen Erwägungen treffen können, räumt der Veranstalter seinen Kunden bis auf Weiteres ein Recht auf kostenlose Umbuchung ihrer Reise bis vier Wochen vor Abreise ein. Die Sicherheitslage beobachtet Studiosus zudem kontinuierlich im Rahmen seines Sicherheitsmanagements. "Reisen in den Großraum Tokio und in den Süden des Landes sind sicher", sagt Edwin Doldi, der beim Veranstalter das Krisen- und Sicherheitsmanagement verantwortet. Während die Lage rund um das Atomkraftwerk und in der gesamten Sperrzone anhaltend extrem schwierig sei, so Doldi, habe sich die Situation im Großraum Tokio und im übrigen Japan vollkommen normalisiert. Ebenso bestehe nach übereinstimmender Einschätzung japanischer und internationaler Strahlenexperten in diesen Teilen Japans seit Ende April keine Gefahr durch erhöhte Radioaktivität in der Luft und im Trinkwasser. Zwar würden nach wie vor bei einzelnen Proben von Frischgemüse aus der Region Fukushima sowie bei Proben von Tee und Rindfleisch erhöhte Strahlenwerte gemessen. Die Behörden hätten in der Zwischenzeit jedoch ihre Kontrollen verstärkt und belastete Lebensmittel aus dem Verkehr gezogen. Doldi: "Hinweise auf eine weitreichende radioaktive Kontamination von in Japan angebotenen Lebensmitteln gibt es nicht."

Aktuelle Informationen zur Sicherheitslage in Japan veröffentlicht der Veranstalter auf seiner Internet-Homepage www.studiosus.com
im Bereich "Reisesicherheit aktuell".



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