Reisen mit dem PKW in Italien

Mautgebühren werden erhöht

05.01.12

ADAC: Unnötige Belastung für die Autofahrer

Italienurlauber müssen sich auf erhöhte Mautpreise einstellen. Nur
wenige Monate seit der letzten Erhöhung im September 2011 sind die
Gebühren erneut angehoben worden, berichtet der ADAC. Schon wieder teurer wird es für Touristen, die etwa von der österreichischen Grenze von Villach nach Venedig oder an die nördliche Adriaküste nach Triest fahren. Rund sechs Prozent teurer wird diese Fahrt mit einem Pkw oder einem
Wohnwagengespann.

Die Strecken von Turin über Genua an der Küste entlang in Richtung
französischer Grenze haben sich deutlich um rund vier Prozent erhöht.
Touristen, die mit Pkw oder Wohnwagengespann von Florenz nach Rom
reisen, müssen ebenfalls tiefer in die Tasche greifen: Die Maut stieg
auf diesem Streckenabschnitt um rund vier Prozent. Auf den beliebten
Strecken von Verona bis Pesaro ging die Maut zudem um zwei Prozent
und von Verona bis Pisa um rund drei Prozent in die Höhe.

Der ADAC kritisiert diese Mautanhebung von beliebten Routen im Norden
Italiens als zu teuer. Den Touristen würden immer mehr Gebühren
aufgedrückt, wobei sich in der Vergangenheit der Zustand der Straßen
oder die Qualität von Tunnel kaum verbessert hätten.



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