Erste Hilfe bei Quallenverletzung

18.07.18

Der Kontakt mit einer Qualle hinterl?sst h?ufig Blasen und dunkelrote Striemen. F?hlt man beim Schwimmen einen brennenden Schmerz, hei?t die erste Regel: raus aus dem Wasser! Als N?chstes gilt es, auf der Haut klebende Resttentakel vorsichtig loszuwerden, wie Dr. Sabine Holst vom Institut Senckenberg am Meer im Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" r?t.

Der Kontakt mit einer Qualle hinterl?sst h?ufig Blasen und dunkelrote Striemen. F?hlt man beim Schwimmen einen brennenden Schmerz, hei?t die erste Regel: raus aus dem Wasser! Als N?chstes gilt es, auf der Haut klebende Resttentakel vorsichtig loszuwerden, wie Dr. Sabine Holst vom Institut Senckenberg am Meer im Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" r?t. Denn an den Tentakeln sitzen winzige Hochgeschwindigkeits-Giftwaffen: Aus jeder der Nesselzellen ragt eine feine Sinnesborste. Wird sie gereizt, entl?dt sich die Nesselkapsel. Heraus schnellt ein mikroskopisch kleines Stilett mit Widerhaken, das dem Nesselfaden den Weg ins Fleisch des Opfers bahnt.

Nach dem Kontakt mit einer Qualle sind meist bei Weitem noch nicht alle Nesselkapseln geplatzt. Beim Versuch, sie zu beseitigen, "kann man viel falsch machen", so Holst. S??wasser bringt die Zellen erst recht zum Explodieren, auch Alkohol schadet nur. Besser ist es, die betroffene K?rperstelle mit etwas Sand zu bestreuen und diesen mit einem Messerr?cken oder einer Chipkarte vorsichtig abzuschaben. In vielen Strandb?dern halten Rettungsschwimmer Rasierschaum bereit. Treten Schwindel, ?belkeit oder gar Atemnot auf, sollte man einen Notarzt rufen. Ansonsten helfen Salben mit Antihistaminika sowie Kortison, die Entz?ndung zu lindern. Bis die Striemen verschwunden sind, kann es Wochen dauern.
Quelle: Apotheken Umschau



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